Born: May 24, 1971 Primary Instrument: Vocal
Last Updated: May 30, 2013Concerto, Gerhard Strejcek 5/2012 Hier wird große Kunst auf Augenhöhe mit Norma Winstone, Diana Krall oder Randy Crawford geboten.
BIT-Magazine von Jacques Ziegler
Vorweg sei gesagt: dieses Album löst in vielerlei Hinsicht Erstaunen aus. Da ist zum Einen die Vorlage der Vertonung, bei der es sich um Shakespeare Sonette handelt. Zum Anderen die Kompostionen: mal druckvoll, mal sanft, dann wieder energisch und stürmisch. Und drittens die Arrangements: ein empfindsames Zusammenspiel von Klavier, Trompete, Bass und Schlagzeug. Darüber die ausdrucksstarke Stimme von Caroll Vanwelden. Die belgische Jazzpianistin und Sängerin phrasiert Shakespears Klangdichtungen mitreißend in einem theatralischen Duktus und rückt den Dichter damit in die Nähe der großen Jazzlibrettisten. Dass dieses Album nicht nur überrascht sondern auch überzeugt, daran haben neben der wandlungsstarken Stimme der Sängerin und ihrer Pianokompositionen auch die begleitenden Musiker großen Anteil. Thomas Siffling verleiht den Stücken mit seinem farbenfrohen Trompetenspiel eine ungeheure Plastizität. Mini Schulz setzt mit virtuosen Basslinien gesangsbegleitend Akzente und treibt die Songs voran. Schlagzeuger Markus Faller sorgt für variantenreiche rhythmische Grundierung. Überraschend ist diese CD nicht zuletzt auch durch die Intensität, mit der die Shakespeare-Dichtungen zum Ausdruck gebracht werden. Möglicherweise kommen hier Einflüsse der „Guildhall School of Music & Drama“, zum Tragen. Immerhin nahm die Sängerin ihr Diplom an dieser renommierten Schule entgegen, die so illustre Schauspieler und Musiker wie Orlando Bloom, Daniel Craig und Dave Holland als Absolventen aufführt. Caroll Vanwelden ist in ihrer belgischen Heimat längst eine bekannte Jazzkünstlerin. Dass sie nun in Deutschland ihr Debüt gibt, ist vor allem auch Thomas Siffling zu verdanken, der auf seinem Label JAZZ ‚n‘ ARTS ungewöhnliche Künstler produziert, die jenseits des Mainstreams verortet sind, jedoch mit bestechender Kreativität und hohem Anspruch ans Werk gehen. „Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets“ ist ein Jazzalbum von einzigartiger theatralischer Ausdruckskraft. Mutig, ungewöhnlich und immer wieder auf‘s Neue ein mitreißendes Hörerlebnis.
WDR3 von Jörg Heyd Und dennoch ist es eine große Herausforderung, Gedichte aus dem 16. Jahrhundert in das 21. Jahrhundert zu transferieren. Caroll Vanwelden nimmt diese Hürde spielend, ihre Adaptionen sind weder angestaubt noch exaltiert. Die belgische Musikerin überzeugt durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eloquenz und Emotionalität und verleiht Shakespeare damit eine frische Note.
Rheinpfalz Leo Auf dem Album Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets erfüllt sie sich diesen Wunsch und verbindet große Literatur der Vergangenheit mit zeitgenössischen Klängen. Caroll Vanwelden schaffte 16 zauberhafte, gefühlvolle Songs mit Wärme und Tiefgang.
Radio Karlsruhe-Musengaul von Harald Schwiers .......Caroll Vanwelden gelingt im Zusammenspiel mit den Musikern ein genialer, leichtfüßiger neuer Blick auf die sich nicht immer sofort erschließenden Shakespeare- Sonette. Und plötzlich fällt es leicht, den vermeintlichen Tiefgang zu überwinden. Quasi eine Erleuchtung......
JAZZZEITUNG von Klaus Hübner Vanwelden ist es gelungen, die literarische Vorlage nicht als abgekupferte Kopie in mehr oder minder passende Tonfolgen zu pressen. Die Sonette bleiben zwar Literatur, zusammen mit der Musik aber entwickeln sie sich zu modernem Songwriting. Liebe, Freundschaft, Ideale – was bei Shakespeare den fast kompletten menschlichen Lebenskreis beschreibt, überführt Caroll Vanwelden auf ihrer CD „Caroll Vanwelden: Sings Shakespeare Sonets“ in eine respektvolle Neuschaffung aus musikalischen und shakespearschen Akzenten.
JAZZ PODIUM von Thorsten Hingst Die Sängerin hat sich den Vorlagen nicht nur mit exegetisch- literaturwissenschaftlicher Akribie genähert, sondern ist den metrischen Verszeilen Shakespeares darüber hinaus mit viel Emphase, Intuition und Inspiration zu Leibe gerückt. So entstanden am heimischen Klavier filigran-mäandrierende Melodien voll berührend-sinnlicher Schönheit, die in ihrer erfrischenden Simplizität eine wunderbare Verbindung mit den Zeilen des Dichters eingehen und die ohne die in dieser Disziplin so oft zu verzeichnenden Manierismen auskommen. Die Instrumentierung, die sich einer Ästhetik der Schlichtheit verschrieben hat, tut hier ein Übriges. Flügelhorn (Thomas Siffling), Kontrabass (Mini Schulz), Schlagwerk (Markus Falter) und das Piano von Caroll Vanwelden gestalten einen wohltuenden, aber nie zu kuscheligen Tonparcours, in dem die oftmals soulig eingefärbte Stimme der Sängerin die 'Klanggedichte' des Lyrikers Shakespeare aufs Herrlichste kontrastiert. Ein ausdrückliches Lob geht an Markus Born, der dieses Kleinod des Zusammengehens von Lyrik und Jazz mit viel Geschmack und Sinn fürs Detail tontechnisch betreut hat. So plastisch und warm sollte Musik immer klingen! (Thorsten Hingst, Jazz Podium)
Radio Dreyeckland (Freiburg), Michael van Gee Dabei gelingt es ihr einfach einzigartig, die Texte des englischen Dichters Shakespeare mit wirklich jazzigen Kompositionen in Einklang zu bringen, so dass man einfach das Gefühl haben muss – Shakespeare und Jazz gehören zusammen !
Fono Forum von Thomas Hintze Hier handelt es sich um ein Album welches das Zeug hat, zur CD des Jahres gewählt zu werden. 5 Sterne (Höchstwertung) Musik & Klang im Fono Forum
Stereo, Thomas Hintze 12/2012 Jazz-CD des Monats & Audiophiles Highlight Stereo Play
Mannheimer Morgen von SWM .....Ohne dem Dichter Gewalt anzutun: Ihre Melodien nutzen die natürliche Musikalität der Worte, bleiben deren Rhythmus verpflichtet. Das konstituiert fast eine ganz neue Gattung - auch in der Art des vokalen Vortrags: Der ist von einer Strenge, dem Deklamieren nahe und eben darum tief erfüllt vom Sinngehalt der Texte, ob sie von dramatisch auflodernder Leidenschaft oder zarter Wehmut künden.....
Rhein Neckar Zeitung von Rainer Köhl Die Gefühle von damals sind die gleiche wie heute nur poetische ausformuliert und einfach wunderschön gesungen. Wiener Zeitung von Gerhard Strejcek Hier entsteht eine neue kleine Form, ähnlich den Divertimenti Mozarts. Die Tracks sind dementsprechend kurz, lassen aber Raum für eine eindrucksvolle, stimmliche Interpretation und Dynamik. Vanweldens markanter Gesang und die poetischen Texte des Meisters (oder der Meisterschule) aus Stratford-upon-Avon sorgen für eine absolut hörenswerte Symbiose aus früher Neuzeit und neuzeitlichem Jazz. NDR (Nord Deutsche Rundfunk) von Mauretta Heinzelmann Caroll Vanweldens Stimme ist kräftig und kehlig, aber auch zart und natürlich, emotional und fein abgestuft. Gesang, der in seiner Reife und Erfahrenheit alterslos wirkt und Shakespeare bereitwillig in enthusiastische und auch nächtliche Welten folgt. Mit einer gewissen Heiterkeit, einem Vergnügen daran, in die letzten Winkel der Seele zu reisen. Vanweldens Virtuosität erwächst aus den Stimmungen der Sonette.
Vanwelden ist hierzulande eine Entdeckung, als Sängerin, als Pianistin und besonders als Komponistin weist sie eigene und auch neue Wege, die Muße der neu Zugereisten wird ihr nicht lange bleiben. Sie setzt Shakespeares Rhythmen kongenial um, mit minimalistischen Wiederholungen und zuweilen auch mit komplizierten Taktwechseln. Dabei gleiten die Sonett-Songs in einem fast hypnotischen Fluss dahin. Gemeinsam mit Siffling an der Trompete, Markus Faller am Schlagwerk und Mini Schulz am Bass kreiert Vanwelden (Gesang und Klavier) transparente und präzise Klangwelten mit einem offenbar unerschöpflichen Einfallsreichtum, der sich genau bemessen um die strenge Form des Sonetts rankt. Durch ihre Arbeit entdecken die Musiker Shakespeare neu, der hingebungsvoll von Seelenzuständen und Wahrnehmungen in einer Kunstfertigkeit berichtete, die immer noch ihresgleichen sucht. Sein zentrales Thema: die flüchtige Poesie der Schönheit. Um dies zu vertonen, braucht es genau die Sprache des Jazz: Klangphantasie, emotionale Ehrlichkeit, Improvisationsgeist, rhythmische Kraft und kollektive Offenheit. Wie bei Shakespeares Schauspielern, die einst mit noch feuchten Schriftrollen in der Hand ihre Rolle in ein Ganzes fügten, das sie eben erst entdeckten.
FTD (Financial Times Deutschland) von Sabine Meinert William Shakespeare machte auch Jazz - das hat bisher nur keiner gemerkt! Was die belgische Sängerin und Pianistin mit ihren drei Mitmusikern präsentiert, klingt so atemberaubend, so selbstverständlich und frisch, dass an dieser überraschenden These überhaupt keine Zweifel aufkommen können. Prickelnd klingt das vom ersten Ton an, die Instrumentierung der 16 Sonette ist sensibel ausgewählt, Vanweldens Stimmführung zudem von lässiger Eleganz und Intensität. Schwungvoll, zupackend, optimistisch und fröhlich, zart irisierend oder träumerisch leicht: Die mit Noten verstärkten Shakespeareschen Worte eröffnen die Welt des Dramatikers neu - ergänzt um aktuelle Klangfarben und Musikstile. Ein packendes Erlebnis mit faszinierenden Wandlungen - einfach begeisternd! FTD-Bewertung: 5 von 5 Punkten Crescendo von Anna Hermann Ja, es gibt auch belgischen Jazz! Ein gutes Beispiel ist Caroll Vanwelden. Die Sängerin und Pianistin wagt sich mit Thomas Siffling an der Trompete, Markus Faller am Schlagzeug und Mini Schulz am Bass auf ungewöhnliches Terrain: Die Vertonung von 16 Sonetten von William Shakes-peare. Nun mag der Eine oder Andere sagen: „Das braucht es nicht!“ Und ich hätte ihm recht gegeben, aber: Die Absolventin der Londoner Guildhall School of Music & Drama erreicht mit cleveren Arrangements eine abwechslungsreiche Mischung: von sanft bis druckvoll, lieblich bis bösartig – alles ist dabei, jedes Sonett hat seinen eigenen „Ton“. Und man bemerkt ganz nebenbei, was für ein hervorragender Dichter, respektive Librettist Shakespeare war. Alles in allem eine wunderschöne europäische Jazzplatte!
MUSENBLÄTTER von Sabine Kaufmann und Robert Sernatini In einer knappen Stunde skizziert das Ensemble ein völlig neues Shakespeare-Bild, hinreißend sensibel, mitreißend temperamentvoll und so fröhlich jazzig, daß es pure gute Laune vermittelt. Nicht nur, daß Caroll Vanwelden sämtliche Stücke vertont und arrangiert hat - ein kostbares, facettenreiches Kabinettstück -, als Frontfrau am Klavier und als ausdrucksstarke, wandelbare Vokal-Interpretin überzeugt sie in jeder einzelnen Nummer des Albums. Getragen vom körpervollen Klang des Kontrabasses, gefühlvoll gezupft und seelenvoll gestrichen von Mini Schulz, dessen sonores Spiel unüberhörbar die Schule von Niels-Henning Ørsted- Pedersen und Ron Carter verrät und dem dezenten Takt von Markus Fallers Schlagzeug erreicht auch Thomas Sifflings butterweiches Spiel auf Trompete und Flügelhorn mühelos die Höhe, auf der sich das ambitionierte Projekt dank Caroll Vanweldens genialem Konzept durchweg bewegt. Wer jetzt noch nicht im Besitz einer vollständigen Ausgabe der Sonette William Shakespeares ist, wird sich umgehend eine zulegen wollen, um die Texte mitlesen zu können, zu denen Caroll Vanwelden diese traumhafte Musik geschrieben hat. Gehört zum Besten, was die europäische Jazz-Szene z.Zt. anzubieten hat.
Musiczoom by Vittorio Pur tra le opere d´arte più grandi della letteratura inglese, i sonetti di Shakespeare sono spesso un incubo per gli studenti, per la loro complessità lessicale, che poi è quello che ne fa il fascino. La cantante e pianista belgaCaroll Vanwelden ha avuto la felice idea di cantarli, non in in una forma lirica e classichegginate, come ci si aspetterebbe, ma come si fa con gli standards del jazz. Il quartetto intorno a lei, sono dei musicisti tedeschi, conosce il mestiere alla perfezione e così su testi così complessi, cantanti dall´affascinante cantante, tessono una musica che prende da quelle che sono le moderne ritmiche del jazz, in cui tempi in battere o ostinato sono normali, insieme allo swing o qualche ritmo di origine sudamericana o l´immancabile bossa nova. Sono sedici canzoni imperdibili, ognuna sviluppata a partire da un testo già formato, alcuni secoli orsono, e cantante con una soavità e leggerezza che fa dimenticare la complessità dei testi o la raffinatezza degli rime su cui il grande poeta e drammaturgo inglese aveva posto l´accento. Basta comunque andare sul web e trovare subito i testi originali e seguire la cantante durante l´esecuzione per avere un quadro più preciso dell ´argomento. La ritmica fa il proprio lavoro alla perfezione, brano dopo brano, con degli arrangiamenti precisi, insieme a Thomas Siffling alla tromba ed al flicorno, che fa da controvoce alla cantante. Lui è uno strumentista molto esperto che con molta raffinazza, alla Miles, prende degli assoli perfetti nel contesto. Ad accompagnarli Mini Schulz al contrabbasso e Markus Faller alle percussioni ed alla batteria. Si tratta di un disco ambizioso, non è difficile da capire, che riesce a rendere giustizia agli assunti di partenza. C´è un bel lavoro di arrangiamento, la bellezza della voce della leader e della tromba di Siffling ed una ritmica competente che sa dare gli accenti al posto giusto e far sì che dei sonetti così antichi suonino senza problemi su delle musiche moderne!
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Primary Instrument:
Vocal
Location:
Heidelberg
Willing to teach:
Advanced students only.






